Das Trailblazer-Update von Elite Dangerous bietet Kommandanten einen ganz neuen Weg, eigene Fußstapfen auf einem der 400 Milliarden Sterne der Galaxie zu hinterlassen: Mit dem neuen Systembesiedlung-Feature steuert man erstmals die universale Expansion.

In diesem Guide findest du alles Wissenswerte dazu, wie man eine eigene Kolonie aufbaut und sich in die galaktischen Geschichtsbücher von Elite Dangerous einträgt.

Schon gewusst?

Du kannst auch im Gespräch mit dem neuen Systembesiedlung-Kontakt mehr über Systembesiedlung erfahren, zu finden im Kontaktbereich der Stationsdienste.

Wie man eine neue Kolonie aufbaut

1. Sternensystem auswählen

Bevor du die Grenzen der menschlichen Zivilisation ausweitest, greifst du erst einmal auf den neuen Sternenhafen-Dienst „Systembesiedlung-Kontakt“ zu. Dir wird dann eine Version der Galaktischen Karte angezeigt, auf der du ein unbewohntes Sternensystem in der Nähe (15 LJ sind die Grenze) auswählst und Anspruch darauf erhebst.

Nachdem du das zu beanspruchende Sternensystem ausgewählt hast, geht es mit der Wahl des ersten im System zu bauenden Sternenhafens oder orbitalen Außenpostens weiter. Zu den verfügbaren Typen zählen:

  • Außenposten
  • Coriolis-Stationen
  • Ocellus-Sphäre-Stationen
  • Orbis-Stationen

Spezialisierungen erweitern die Wahlmöglichkeiten bei Sternenhafen und Außenposten. Setzt du den Fokus aufs Kommerzielle – mit einer Kolonie-Wirtschaft, die Wohlstand nach sich zieht? Oder baust du auf Industrie? Dann sind eine Industriewirtschaft und ein erhöhtes Technologieniveau die Folge.

Um ein Sternensystem für eine Besiedlung zu beanspruchen, muss man Credits investieren. Die Kosten hängen dabei vom gewählten Stations- oder Außenpostentyp ab. Nach erfolgreicher Registrierung für einen Systembesiedlungsversuch gilt die Beanspruchung 24 Stunden lang. Andere Spieler können dann keinen Anspruch erheben.


2. Systemkolonie erstellen

Nachdem du zum gewählten Sternensystem gereist bist, setzt du eine Systembesiedlungsboje an vorgegebener Stelle ab. Sobald der Systembesiedlungsprozess über die Systembesiedlung-Suite (einem neuen Modul, über das ab sofort alle Schiffe verfügen, ähnlich wie der Erkundungsscanner) eingeleitet ist, wirst du zum Systemarchitekten.

Die Boje versendet nun einen sternensystemweiten Countdown, der die Ankunft eines kolossalen Systembesiedlung-Schiffs signalisiert. Dieses dient als vorübergehende Zentrale, die einen Überblick über die Baumaßnahmen und die Beiträge dazu bietet.

Als Systemarchitekt hast du begrenzt Zeit, eine Mischung aus abgebauten und erworbenen Waren zu beschaffen, um den Bau der Kolonie erfolgreich abzuschließen.

Schon gewusst?

Verfügst du nicht über die erforderlichen abgebauten oder gekauften Waren für die Kolonie, liefert dir eine Einblendung Infos dazu, wie du sie beschaffen kannst.

Wenn die Systembesiedlung-Maßnahmen erfolgreich abgeschlossen sind, verlässt das Systembesiedlung-Schiff den Bereich und der fertiggestellte Primärsternenhafen erscheint in der Nähe.

Die neu eingerichtete Kolonie ist dann ein „Nicht kontrolliertes bewohntes Sternensystem“, via Machtspiele sind dann Expansion und Kontrollübernahme möglich.


3. Systemkolonie aufbauen

Sobald ein Primärsternenhafen eingerichtet ist, kann er über weiteren Zufluss von Ressourcen verbessert und ausgebaut werden.

Als Systemarchitekt kannst du Baumaßnahmen für eine ganze Reihe von Einrichtungen festlegen, sei es im Orbit eines Planeten (über die Systemkarte) oder auf einer Planetenoberfläche. In letzterem Fall bereist du ihn, um den perfekten Stanfort zu finden.

Zu den verfügbaren Einrichtungen zählen:

  • Satelliten
  • Kommunikationsstationen
  • Piratenbasen
  • Abbauaußenposten
  • Planetenhäfen
  • Horizon- oder Odyssey-Siedlungen

Nach Auswahl der neuen Einrichtung wird ein Konstruktionsvorhaben in Gang gesetzt. Nun kann jeder Kommandant diesen Standort anfliegen, an der temporären Struktur andocken und die Dienste der Systembesiedlung nutzen.

Auf dem Armaturenbrett kann jeder Besucher sehen, welche Einrichtung hier gebaut wird und wie der aktuelle Stand der Bauarbeiten ist. Größere Bauvorhaben erfordern natürlich mehr Ressourcen (Waren).

Sobald eine Einrichtung fertig gebaut ist, ändert sich die Wirtschaftsform des Sternensystems: Die verschiedenen Einrichtungen haben Einfluss auf Bevölkerung, Lebensstandard, technologisches Niveau usw. Mit jeder im System abgeschlossenen Baumaßnahme erhältst du Zugang zu größeren und komplexeren Strukturen für weitere Bauvorhaben.


Systembesiedlung lohnt sich

Systemarchitekten erhalten Steuern aus jedem System unter ihrer Ägide. Deren Höhe bemisst sich aus Anzahl und Größe der gebauten Einrichtungen. Steuern werden wöchentlich erhoben und können durch einen Besuch beim Verwaltungskontakt eingelöst werden.

Wenn du dein Netzwerk aus Kolonien ausbaust und die wöchentlichen Steuerwerte steigen, wird eine galaktische Steuer auf alle Credits-Summen, die über 5.000.000 liegen, erhoben, um die Instandhaltung der Masseninfrastruktur in der gesamten Galaxie zu unterstützen.

Neben den Steuereinnahmen erhalten Systemarchitekten auch einen kleinen Rabatt auf Schiffe und Ausstattung, wenn sie den Kauf in einem ihrer Systeme mit 10 oder mehr Einrichtungen tätigen.


Trailblazers-Update verfügbar

Das Trailblazers-Update von Elite Dangerous bringt mit dem Systembesiedlung-Feature ein ganz neues Spielerlebnis, bei dem man mit anderen interagiert und der Galaxie seinen Stempel aufdrückt. Erstmals in der Geschichte des Spiels kann die „Blase“ wachsen, und jeder Kommandant bestimmt mit, welchen Weg die Galaxie nimmt.

Trailblazers stellt nur den ersten Schritt dar. Es wird ein tolles Jahr für Elite Dangerous, weitere neue Gameplay-Erlebnisse, Schiffe und Verbesserungen sind in der Pipeline. Wir sehen uns an der Grenze (und darüber hinaus).

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